IT Ausstattung - Die IGS Garbsen ist digital sehr gut aufgestellt.
Die IGS Garbsen hat insgesamt 23 Aktivboards und 24 digitale Tafeln. In diesem Schuljahr werden alle Klassenräume und auch Fachräume mit weiteren digitalen Tafeln ausgestattet.
Mehrere Laptopwagen, Ipadwagen, Tabletkoffer, Beamer, Dokumentenkameras, Zubehör und Filme können in der Mediothek ausgeliehen werden. Über IServ ist alles buchbar.
Die ganze Schule ist mit WLan ausgestattet und kann bei Bedarf von jeder Lehrkraft freigeschaltet werden. In den Sporthallen ist WLan vorhanden und bereichert den Sportunterricht.
Insgesamt 4 Computerräume (KOMM 1 - KOMM 4) stehen den Schülerinne und Schülern zur Verfügung. Informatikunterricht und ICDL wird ab dem 6. Schuljahr angeboten.
In den Jahrgängen 5, 6 und 7 werden die Schülerinnen und Schüler in den Computerräumen geschult. Sie erlangen in den oben genannten Schuljahren den Computerführerschein.
Präambel
Die Aufgabe von Schule ist die Vorbereitung auf das Leben. Durch die in den vergangenen Jahren zunehmende Digitalisierung jeglicher Lebensbereiche haben sich die Anforderungen an die in der Schule vermittelten Kompetenzen erweitert und verändert. Diese Veränderungen aufzugreifen lässt sich nicht in einzelne Fächer ausgliedern, sondern muss integrativer Bestandteil jeglichen Unterrichtens sein.
Beim Erstellen dieses Medienkonzepts haben wir uns auf die aus unserer Sicht allgemeinbildenden Kompetenzen beschränkt. Diese müssen die Schülerinnen und Schüler zum einen befähigen sich in ihrer zukünftigen Arbeitswelt zurechtzufinden. Dazu müssen sie anschlussfähige Anwendungskompetenzen für beispielsweise die gängigen Büroprogramme entwickeln. Zum anderen müssen sie aber auch in die Lage versetzt werden abzuschätzen, welche Folgen das Vordringen der Digitalisierung in alle Lebensbereiche mit sich bringt, um diese kompetent bewerten zu können. Damit findet sich dieses Medienkonzept in Übereinstimmung mit der KMK, die beim Unterschreiten von Mindeststandards der informatischen Bildung erhebliche Schwierigkeiten beim Übergang ins Berufsleben und der zukünftigen Position im gesellschaftlichen Leben erwartet. Daraus folgt, dass informatische Bildung allgemeinbildend ist. Zur Beurteilung dieser Basiskompetenzen haben wir uns unter anderem an den vorbildlichen Standards des US-amerikanischen Mathematiklehrerverbands (NCTM) orientiert. Diese haben 6 principles, also Grundsätze, formuliert:
➢ Equity: Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler, damit alle optimal gefördert werden können.
➢ Curriculum: Fachlich bedeutende, individuell und gesellschaftlich relevante Inhalte müssen in zusammenhängender Weise dargestellt werden.
➢ Teaching: Unterricht soll grundsätzlich von hochqualifiziertem Personal durchgeführt werden.
➢ Learning: Unterricht muss für die Schülerinnen und Schüler sinnstiftend sein.
➢ Assessment: Die Beurteilung und Bewertung der Schülerleistungen soll auf Verstehensprozessen basieren und nicht auf dem Prüfen von Faktenwissen.
➢ Technology: Digitale Hilfsmittel sind im Unterricht unentbehrlich. Dennoch steht die verantwortungs- und sinnvolle Nutzung von Technik im Zentrum.
Der Medienbegriff umfasst mehr, als wir in diesem Konzept berücksichtigen. Wir beschränken uns hier auf die digitalen Medien, weil der Einsatz tradierter Medien in den Kerncurricula der einzelnen Fächer integriert ist.
Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht darf dabei nicht zum Selbstzweck werden. Erfolgreich sind vor allem Lernarrangements, die traditionelle Unterrichtsszenarien mit dem Einsatz digitaler Medien verbinden.
Die unten tabellarisch aufgeführten Schulungen und Übungen sind für die Schülerinnen und Schüler in den jeweiligen Kompetenzen obligatorisch (siehe Medienkonzept). Diese lassen sich in den Oberbegriffen produktives Arbeiten, soziale Medienkompetenz und technisches Verständnis einordnen. Natürlich ist eine weitergehende Beschäftigung in weiteren Fächern sinnvoll und erwünscht. Uns ist es an dieser Stelle jedoch wichtig, Schülerinnen und Schülern aller Kerngruppen einen Mindeststandard an Medienbildung gesichert zukommen zu lassen.
Dafür reicht eine einmalige Einführung in die Themenbereiche nicht aus. Die gelernten Fähigkeiten müssen kontinuierlich genutzt und damit geübt werden. Wir haben uns daher bemüht, diese Übungen über die Schuljahre zu verteilen, um die Kompetenzen zu verstetigen. Dabei haben wir uns an den Kerncurricula der jeweiligen Fächer orientiert, um zusätzliche Belastungen der ohnehin knappen Unterrichtszeit zu vermeiden und eine Integration in den Fachunterricht zu erleichtern.
Kompetenzen erworben und gefestigt haben. Die dadurch erworbene schulische Medienbildung hat zu diesem Zeitpunkt einen Mindeststandard erreicht. Sie bietet damit eine gute Grundlage für das Lebenslange Lernen und den mündigen Umgang mit digitalen Medien.
In der Sekundarstufe II werden die erworbenen Kompetenzen als Basiskompetenzen vorausgesetzt.
Die hier genannten Kompetenzen entsprechen nicht den Mindeststandards, wie sie die Gesellschaft für Informatik (GI) in „Grundsätze und Standards für die Informatik in der Schule“ formuliert hat. Für so sinnvoll wir diese auch erachten, sie würden die Einführung eines Pflichtfaches Informatik bedingen. Das Ziel, Schülerinnen und Schüler neben der Anwendung und Auswirkung auch über die Funktionsweise von Informatiksystemen aufzuklären, können wir daher vorerst nur begrenzt erreichen. Um das Erreichen dieser Standards dennoch einer möglichst großen Schülerschaft zu ermöglichen, stellen wir ein breites Wahlpflichtprogramm mit den Fächern Informatik und ICDL in den Jahrgängen 7 – 10 bereit. Daneben können in Arbeitsgemeinschaften in den Jahrgängen 5 – 10 weitere Fähigkeiten erworben werden.
Allgemeine Nutzung der IT Ausstattung
So wie digitale Medien in unserer Gesellschaft in allen Bereichen zum Alltag gehören, können wir uns auch als Schule diesem Wandel nicht entziehen. Jetzt und zukünftig werden unsere Schülerinnen und Schüler im privaten und beruflichen Alltag mit digitalen Medien leben und arbeiten.
Dementsprechend werden digitale Medien zunehmend didaktisch und pädagogisch sinnvoll in unserem Unterricht eingesetzt. Dabei wird die klassische Kreidetafel durch Rechner mit Beamer oder digitale Tafeln ergänzt oder abgelöst.
Durch einen Rechner mit fest angeschlossenem Beamer ist ein Einsatz von digitalen Medien im Unterricht möglich. Die Einbindung von digitalen Medien in der Alltags- und Arbeitswelt des Klassenzimmers zeigt den Schülerinnen und Schüler die Relevanz des Erlernens entsprechender Kompetenzen. Der unmittelbare und sofortige Zugriff auf Daten und Informationen bietet zum einen die Möglichkeit digital vorbereitete Unterrichtsmaterialien zu verwenden, zum anderen flexibel auf aktuelle Informationen im Internet zugreifen zu können. Die Verwendung von tagesaktuellen Daten, Grafiken und Bildern oder auch Videos ermöglicht einen einfachen Zugang zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, einen orientierenden Überblick über unsere Welt und eine Auseinandersetzung mit den vor herrschenden Medien. Zusätzlich bieten unzählige selbstgedrehte oder vorproduzierte Erklärvideos im Internet die Möglichkeit, inhaltliche Themen auch aus Schülersicht darzustellen, sich damit auseinanderzusetzen und entsprechend zu bewerten.
Vor allem in den MINT-Fächern bieten Animationen und digitale Schulbuchassistenten die intuitive Erfassung von Unterrichtsinhalten.
Eine digitale Sicherung der im Unterricht erarbeiteten Inhalte am Rechner ermöglicht es, auf diese Inhalte jederzeit und überall, vor allem in der folgenden Unterrichtsstunde, zugreifen zu können. Ein Anknüpfen an den Unterrichtsinhalt der letzten Stunde ist somit
schnell und einfach möglich.
Die Anbindung der persönlichen Arbeitsgeräte von Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern (BYOD) an die Medieneinheit im Klassenraum bietet zusätzliche pädagogische Möglichkeiten. Die erarbeiteten Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler können somit direkt besprochen werden. Die Nutzung der digitalen Medien durch die Schülerinnen und Schüler wird damit gefördert und unterstützt.
Deshalb ist eine Ausstattung mit entsprechendem Equipment in jedem Klassenraum Grundvoraussetzung für eine aktuelle und zukunftsorientierte Unterrichtsgestaltung. Die Nutzung von digitalen Tafeln ermöglicht die gleichen, eben beschriebenen Vorteile,
bietet jedoch zusätzliche Möglichkeiten. Eine interaktive Darstellung von Vorgängen oder Veränderungen ist mit Hilfe bestimmter Software einfach und schnell auch von den Schülerinnen und Schülern durchführbar. Die Vorführung der Nutzung von Arbeitshilfsmitteln (Geodreieck, GTR, Experiment) ist für alle Schülerinnen und Schüler besser zu beobachten. Digitale Schulbuchassistenten bieten darauf ausgerichtete, didaktische Materialien zum besseren Verständnis. Die umfangreichen Funktionalitäten der aktiven Tafeln (z.B.
Abdecken von Ergebnissen, Zusammensetzung von Körpern, farbige Gestaltung von Zusammenfassungen usw.) ermöglichen eine neue Gestaltung des Unterrichtes. Eine Nutzung der aktiven Tafeln durch die Schülerinnen und Schüler wird ausdrücklich gewünscht
und gefördert.
Eine Verbesserung des Lernprozesses durch kooperative Lernformen kann durch die Ergänzung mit digitalen Medien erfolgen. Im Klassenraum frei zur Verfügung gestellte mobile Rechnereinheiten bieten unter anderem die Möglichkeit, Recherchearbeiten durchzuführen, Präsentationen zu erstellen oder Lernsoftware gezielt von bestimmten Schülerinnen und Schülern nutzen zu lassen. Dadurch können leistungsdifferenzierte und/oder
arbeitsteilige Aufgaben vielfältiger gestaltet werden. Ein selbstsicherer und bewusster Umgang mit diesen mobilen Einheiten ermöglicht ebenfalls den Ausbau und die Sicherung der digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.
Auch die Einbindung der Handynutzung ermöglicht eine Integration der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern in den Unterricht. Im Unterricht erworbene Kompetenzen mit dem Handy können die Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichtes nutzen.
Bilder von den KOMM-Räumen:
Bilder von Aktivboards und digitalen Tafeln: