Fördern und Fordern
Chancenwerk
CHANCENWERK e.V.: LERNFÖRDERUNG FÜR ALLE 
Über Chancenwerk e.V.
Chancenwerk e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 2004 deutschlandweit für gerechte Bildungschancen – vor allem für benachteiligte Schüler:innen – einsetzt. Wir bieten Lernen auf Augenhöhe mit altersnahen Vorbildern. Unser Konzept beruht auf dem Prinzip „Hilfe nehmen und Hilfe geben“. Unsere Angebote fördern eigenständiges Lernen und soziales Engagement. Wir helfen den Schüler:innen, ihre Kompetenzen zu stärken, ihre Leistungen zu verbessern, ihre Potenziale zu entfalten und ihre Begabungen zu entdecken. Auch der Zusammenhalt der Gemeinschaft und das soziale Miteinander werden gestärkt.
Unser Angebot
Wir bieten hier an dieser Schule qualifizierte Lernförderung an, welche durch unsere Übungsleitungen betreut und begleitet wird. Unser Team hilft Kindern und Jugendlichen, Schulstoff nachzulernen, zu vertiefen und sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten.
Kosten
Die Lernförderung kostet monatlich 20 € pro Kind. Wöchentlich nehmen die Kinder an zwei Unterrichtsstunden teil. Die Lernförderung ist kostenlos, wenn ein Anspruch auf Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) besteht. Das bedeutet, dass Leistungen aus dem Jobcenter wie Bürgergeld, Wohngeld, Sozialhilfe oder einen Kinderzuschlag bezogen werden.
Lernförderzeiten und Anmeldung
- Dienstag und Freitag 13:15 bis 14:45 Uhr
Digitale Anmeldung direkt hier!
https://anmeldung.chancenwerk.de/registration/us - Die Teilnahme an der Lernförderung kann
monatlich unter verwaltung@chancenwerk.org gekündigt werden. - Ansprechpersonen an der Schule:
Dominick Bluhm, GAR_IGG@chancenwerk.org
Hier geht's zur Anmeldung für die Lernkaskade:
Weitere Informationen finden Sie auf www.chancenwerk.org (https://chancenwerk.de/)
Computerführerschein
Schüler und Schülerinnen, die die IGS Garbsen besuchen, erlernen die grundlegenden Fähigkeiten zum Umgang mit dem Computer in Klasse 5, 6 und 7.
Im Kurs Computerführerschein wird das An- und Abmelden und der Umgang mit Passwörtern eingeübt, erste Texte geschrieben und diese mit Bildern verschönert. Zusätzlich wird der Umgang mit der Plattform IServ geschult, E-Mails geschrieben und eine zielorientiert Suche im Internet durchgeführt.
Hier ein Auszug aus dem Medienkonzept der IGS Garbsen:
Jahrgang | 5 | 6 | 7 | |
Bedienung | ||||
Grundlagen |
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Die Schülerinnen und Schüler können sich im Netzwerk anmelden. | Computerführerschein | Computerführerschein |
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Die Schülerinnen und Schüler können sich ein sicheres Passwort setzen. | Computerführerschein | Computerführerschein |
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Die Schülerinnen und Schüler können im Netzwerk den Stundenplan lesen. | Computerführerschein, Kerngruppe |
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Die Schülerinnen und Schüler sind sicher in der Hardwarenutzung. | Computerführerschein | Computerführerschein | Computerführerschein | |
Die Schülerinnen und Schüler können Dateien sinnvoll organisiert speichern.
| Computerführerschein | Computerführerschein | Computerführerschein | |
Herausforderung
Herausforderungen bilden
Wir wissen es aus der Entwicklungspsychologie, wir wissen es aus der soziokulturellen Forschung, der
Hirnforschung, der Motivationsforschung, der Resilienzforschung, wir wissen es von den großen Pädagogen, wir wissen es aus unserer eigenen Lebenserfahrung: sich Ziele zu setzen, eine Vision zu haben und zu verfolgen, Herausforderungen zu bestehen und dabei Erfahrungen von Selbstwirksamkeit zu machen, das fördert Anstrengungsbereitschaft, Entdeckungsfreude, Erlebnisfähigkeit, Unternehmensgeist, Wagemut, Risikobereitschaft, Verantwortungsgefühl, Selbstbewusstsein. Herausforderungen haben uns geprägt, weitergebracht, mentale Modelle verändert, uns Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gegeben, zu Anstrengung und Ausdauer, zu Neuem befähigt. Erfahrungen von Selbstwirksamkeit sind prägende Lebenserfahrungen, die psychologisch und neurophysiologisch Motivation freisetzen auf 'davon mehr'. „Use it or loose it“– so lautet die Grundregel unseres Gehirns. Visionen, Ziele, innere Bilder sind ausschlaggebend dafür.
Herausforderungen gehören in die Schule
Das 21. Jahrhundert braucht eine Vielfalt von Talenten und Persönlichkeiten. Es braucht ebenso außergewöhnliche Individuen, die für jede Gesellschaft unverzichtbar sind. Es ist daher wichtig, jungen Menschen so oft wie möglich die Gelegenheit zu geben, zu entdecken und zu experimentieren – ästhetisch, sportlich, wissenschaftlich, kulturell und sozial. Gleichzeitig halten Hirnforscher Kinder und Jugendliche für unterfordert. „Es müssen in den Schulen mehr Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Kinder viele unterschiedliche praktische Erfahrungen sammeln können. Das Wichtigste ist, sich Herausforderungen zu stellen. Jeder Mensch muss in sich selbst Mittel suchen, in die ihn umgebende Welt aufzubrechen. Nur so kann er die Erfahrung machen, Schritt für Schritt an neuen Herausforderungen zu wachsen. Dabei baut sich sein Gehirn um. Die Hirnforscher nennen das experience dependent plasticity. Aus Sicht der Hirnforschung sind die wichtigsten menschlichen Ressourcen vor allem drei Dinge:
• Das Vertrauen in eigenes Wissen, vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten.
• Das Vertrauen, dass es jemanden gibt, mit dem man Dinge gemeinsam lösen kann - "social support".
• Das Vertrauen, dass man gehalten ist in der Welt. Das braucht man, wenn man allein nicht weiterkommt und auch die anderen einem nicht helfen können. Vertrauen, dass es wieder gut wird und dass die Dinge Sinn ergeben. Diese Ressource ist unendlich stark.
Nur Menschen, die alle drei Ressourcen gut entwickelt haben, sind richtig stark und haben auch die größten Chancen, ihr Gehirn und ihr kreatives Denkvermögen gut zu nutzen.
Die Kinderrechtskonvention und die Schulgesetze der Länder fordern von den Schulen die größtmögliche Förderung aller Potenziale der Kinder und Jugendlichen - und gleichzeitig wissen wir, dass in der Schule mit ihrer traditionellen Unterrichtskultur nur ca. 30 % des menschlichen Lernens stattfindet und ein Großteil der Potentiale nicht ausgeschöpft werden. Trotz vielfältiger Weg weisender nationaler und internationaler Expertisen und Empfehlungen ist das informelle „just in time lernen im Leben“ bisher nicht ernsthaft in Schule integriert. In jedem Menschen steckt ein Unternehmer – so Günter Faltin, Prof. für Entrepreneurship und Gründer der Initiative Lebensunternehmer.
Das Projekt Herausforderung an der IGS
Wir müssen uns der Frage stellen: Kann Schule, der Ort, an dem Kinder und Jugendliche einen Großteil
wesentlicher Lebenszeit verbringen, der Ort, der ihre Grundeinstellung zum Lernen und damit ihre Motivation für das lebenslange Weiter-Lernen so wesentlich prägt, kann oder muss nicht Schule der Initiations-Raum werden und sein für diesen unternehmerischen Geist?
Wir, die Integrierte Gesamtschule Garbsen, wollen Wege dazu suchen und stellen Lernzeit zur Verfügung für das „Lernen im Leben“. Im Projekt Herausforderung suchen sich SchülerInnen aus den Jahrgängen 7 - 8 jeweils ab dem 25.09.15 für 8 – 10 Tage in 4er bis 6er Gruppen selbst ein Ziel, eine Vision, eine Herausforderung, die sie meistern wollen.
Was sie machen, steht Ihnen im gesetzten Rahmen frei. Bedingung: es muss die Schülerinnen und Schüler herausfordern. Die Schülerinnen und Schüler müssen mit dem vorgegebenen Betrag von 50€ bis 70€ pro Nase auskommen, den sie von Ihren Eltern bekommen, und zwar für ALLES: Fahrt, Übernachtung, Verpflegung u.a. Es gibt kein zusätzliches Taschengeld.
Lerntraining
An der IGS Garbsen gibt es Lerntrainerinnen und Lerntrainer.
Bei dem Lerntrainingskonzept der IGS Garbsen handelt es sich um ein systemisches Konzept, das Lernstörungen nicht isoliert betrachtet.
Lernstörungen rufen unterschiedliche Symptome hervor.
Schlimmstenfalls wird Leistungsabsenkung generalisiert und führt zu vermindertem Selbstwertgefühl.
Beim Lerntraining geht es darum
- Lernhemmende Attributierungen durch Lernförderung zu ersetzen
- Soziale Fertigkeiten und Lerntechniken zu trainieren
- Angst-Stress-Blockierungen zu durchbrechen
- Das Selbstwertgefühl zu verbessern.
Wie funktioniert das ?
- Jede Klasse des 5. und 6. Jahrgangs erhält eine/n Lerntrainer/in.
- Bis zu den Herbstferien hospitieren die Lerntrainer/innen in unterschiedlichen Lernsituationen in "ihrer"
- Kerngruppe
- In den Kerngruppen werden zusätzlich Tests in Deutsch und Mathematik durchgeführt, um zu erfahren, mit
- welchem Kenntnisstand die Kinder aus den Grundschulen zu uns kommen.
Dabei möchten wir betonen, dass objektive, reliable und valide Tests für uns eine Wertigkeit haben, es aber
keinesfalls darum geht, isoliert die Störung eines Kindes im Sinne einer ausschließlichen Zuweisungsdiagnostik zu betrachten.
Nach den Herbstferien finden pädagogische Konferenzen statt, um über jedes Kind einer Kerngruppe umfassend nachzudenken.(Diese Konferenzen finden im 5. und 6. Jahrgang jedes halbe Jahr statt, um den aktuellen Stand einer Kerngruppe zu besprechen).
Dabei wird entschieden, in welches Modul verschiedene Kinder eingeordnet werden, bzw. welche sonstigen Maßnahmen evtl. nötig sind.
In diesen Modulen:
- Rechtschreibung
- Mathematik
- Lesen
- Konzentration
- Soziales Lernen, Regellernen
- Ordnung, Struktur
- Forder
werden Kinder einer Kerngruppe in Sechsergruppen über einen Zeitraum von 8-12 Wochen in Extraräumen unterrichtet.
Dann wechselt die Gruppe und meistens auch das Modul, so dass möglichst viele Kinder einer Kerngruppe in den Genuss einer kleinen Gruppe kommen.
Lesepaten
Lesepaten erteilen Lesetraining
Beim lauten Vorlesen wird sowohl der Lesefluss verbessert, als auch das sinnentnehmende Lesen gefördert. Diese Kompetenz ist nicht nur für literarische Texte nötig. Auch in naturwissenschaftlichen und anderen Fächern und Bereichen ist dies eine dringend erforderliche Fähigkeit.
Deshalb bekommen Schülerinnen und Schüler aus dem 5. und 6. Jahrgang, die lesetechnisch noch nicht so fit sind und etwas Unterstützung benötigen, ein Lesetraining über die Kerngruppenleitung in der Schulbibliothek angeboten. Dazu benötigen wir jedes Schuljahr Lesepaten (Eltern, Großeltern …), die bereit sind, ein- oder zweimal in der Woche mit ein bis zwei Lesekindern das Lesen zu üben. Bücher hierfür sind in der Bibliothek reichlich vorhanden. Das Training findet überwiegend während den Arbeits- und Übungsstunden statt.
Allen unseren bisherigen Lesepatinnen und -paten, die sich bereits am Lesetraining beteiligt haben, danken wir an dieser Stelle herzlich !
LifeScience - Labor
Woraus besteht eigentlich DNA? Wer war der Täter? Ist die werdende Mutter immun gegenüber dem Röteln-Virus? Ist Brokkoli näher mit dem Rosenkohl als mit dem Kohlrabi verwandt?
Diesen Fragen mit praktischen Experimenten nachzugehen, ermöglicht das LifeScience Lab der IGS Garbsen. Es ist eines von drei Schülerlaboren in Hannover und der Region zur Kompetenzerweiterung im Bereich MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) mit Schwerpunkt Biotechnologie und LifeScience. Als Teil des Schulbiologiezentrums Hannover und unter finanzieller Beteiligung der Stadt Garbsen ist dieses Angebot nun eine dauerhafte Institution geworden. Hier können wir durch praktische Laborerfahrungen eingebettet in wissenschaftliche Themenstellungen Einblicke in die Berufswelt der MINT-Fächer geben.
Immer mittwochs steht das Labor für unsere Schüler oder für Schüler der Nachbarschulen ab Klasse 10 offen. Betreut werden die Labortage durch Katharina Balnuweit und Anja Nordmeyer.
Schülerinnen und Schüler experimentieren zur Untersuchung der gewonnen DNA selbständig und lernen dabei auch die Arbeitswelt
Teilnehmerinnen des 10. Jahrgangs der IGS Garbsen präsentieren die aus Bohnen gewonnene DNA, die dann weiter untersucht wird.
Die Buchung für die Labortage erfolgt über das Schulbiologiezentrum Hannover:
Tel. 0511-16847665 email: schulbiologiezentrum.lifescience@hannover-stadt.de
Weitere Informationen können Sie unter folgender Website abrufen: Schulbiologiezentrum Hannover
Ostercamp
Wie läuft es?
Wir wollen für bis zu 100 Schüler/Innen der Jahrgänge 7-11 mit Leistungen von ausreichend und schwächer in den 4 Kernfächern in den 2 Osterferienwochen, jeweils von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 10.00 bis 15.00 Uhr eine Nachhilfe in Kleingruppen in bis zu 2 Fächern (jeweils 4-5 Schüler/innen) anbieten.
Die Kurse werden von Praktikanten, Studenten/innen höherer Semester und Referendaren durchgeführt.
Die Teilnahme für die Schüler/innen ist kostenlos! Mittags wird es ein Verpflegungsangebot gegen Bezahlung (2,-€) im Juniorclub unter aktiver Hilfe von Eltern geben.
Das Projekt finanziert sich aus Spenden von Garbsener Unternehmen, der Stadt Garbsen, des Förderkreises der IGS, Freundeskreises Garbsen und des Rotary-Clubs Garbsen und freiwilligen Elternspenden, die alle natürlich eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt von der IGS erhalten.
Wer sollte teilnehmen?
Die Fördermaßnahme beinhaltet Nachhilfe in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathe und NW. Gemeldet werden auf den LEB-Konferenzen im Januar Schüler/innen, deren Lern- und Leistungsbereitschaft sowie Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit eine kontinuierliche und erfolgreiche Teilnahme möglich erscheinen lässt!
Für eine erfolgreiche Planung und Durchführung sind wir auf die hilfreiche Unterstützung der jeweiligen Fachlehrer/innen und Klassenleitungen angewiesen.
Für diejenigen SchülerInnen, die von den Eltern tatsächlich angemeldet sind, werden die Fachlehrer/innen der jeweiligen Fächer vor den Osterferien gebeten, die Schwerpunkte für die Förderung anzugeben, um möglichst zielgenau die aufgetretenen Ausfälle aufarbeiten zu können.
Wie geht es nach der Anmeldung weiter?
Nach den Rückmeldungen aus den Konferenzen werden wir die Eltern der gemeldeten Schüler/innen über das Vorhaben ausführlich informieren und sie um verbindliche und verpflichtende Anmeldung ihrer Kinder bitten. Die Teilnahme ist freiwillig, nach Anmeldung durch die Eltern jedoch verbindlich, die Teilnahme wird kontrolliert.
Wie wird das Vorhaben ausgewertet?
Zum Ende der Osterferien werden wir eine Evaluation bei den teilnehmenden SchülerInnen und den Nachhilfekräften vornehmen und zum Ende des Schuljahres ebenfalls bei den Kolleg/innen, die Schüler/innen angemeldet haben.
Über die Auswertungsergebnisse werden nach den Sommerferien selbstverständlich alle Beteiligten informieren.
ß-Masterclass
Wissenschaft trifft Freundschaft – Unser B-Master-Projekt mit dem Goys Lyceum (2025)
Vom 24. bis 28. Februar 2025 wurde unsere Schule wieder zum Treffpunkt für Wissenschaft, Teamwork und internationale Freundschaften. Vierzehn Schülerinnen und Schüler vom Goys Lyceum aus Bussum (Niederlande)
tauchten gemeinsam mit 14 Teilnehmenden aus unserem 11. und 12. Jahrgang tief in das spannende Thema “personalisierte Medizin” ein. Das Programm war ebenso abwechslungsreich wie anspruchsvoll. Ein erstes Highlight war der Labortag in unserem Lifescience-Labor, in dem wir – unterstützt durch Hendrika van Waveren – erlebten, wie Antikörper in der personalisierten Medizin eingesetzt werden. Auch der Besuch der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), Fachbereich Experimentelle Hämatologie, war dank Maximilian Keisker und seinem Team beeindruckend:
In spannenden Vorträgen lernten wir mehr über Stammzellen, Gentherapie und personalisierte Ansätze gegen spezielle Krankheiten – echtes Medizinerwissen aus erster Hand! Äußerst informativ und berührend war der Vortrag von Juliane Plitzner, die uns tiefere Einblicke in die individualisierte Therapie bei Brustkrebs gab – ein Thema, das zeigt, wie wichtig maßgeschneiderte medizinische Ansätze für die Zukunft sind.
Auch der Spaß kam nicht zu kurz! Beim Bowling und im Café del Sol wurde viel gelacht, und die internationalen Teams zeigten nicht nur ihr wissenschaftliches Können, sondern auch sportlichen Ehrgeiz. Am Ende fiel der Abschied nach einer intensiven, lehrreichen und unvergesslichen Woche nicht leicht – und so floss auch die ein oder andere Träne.
Unser Dank gilt den Eltern unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die holländischen Gäste herzlich aufgenommen und einige Fahrdienste übernommen haben sowie den Unterstützern in unserem Haus – insbesondere Heidrun Gehring und Silke Hafferkamp –, die sich um die Organisation gekümmert haben und dafür sorgten, dass immer genug Snacks für alle zur Verfügung standen.
Wir sagen: Tot ziens – bis zum nächsten Mal!
K. Balnuweit und A. Nordmeyer
Organspende: Ein Deutsch-Niederländisches Schulprojekt (2023)
Ist die Widerspruchslösung in den Niederlanden der richtige Ansatz, um den tragischen Mangel an Spenderorganen in Deutschland zu bekämpfen oder liegt die Zukunft doch in der Transplantation von Tierorganen wie z.B. Schweineherzen? Diese und weitere Fragen stellten sich die 11 Schülerinnen und Schüler der ß-Masterclass der IGS Garbsen gemeinsam mit ihren 13 Gästen aus Büssum (Niederlande) vom 19. - 23. Februar 2023.
Um zu verstehen, welche Schwierigkeiten bei einer Transplantation von Mensch zu Mensch oder gar vom Tier zum Menschen zu bewältigen sind, welche molekularen Zusammenhänge verstanden und berücksichtigt werden müssen, um Abstoßungsreaktionen zu vermeiden, konnten die Teilnehmenden Modellexperimente im Lifescience Labor der IGS durchführen.
Ein Besuch im Institut für Nutztiergenetik in Mariensee, geleitet von Dr. Björn Petersen, ermöglichte der Gruppe spannende Einblicke in die Grundlagenforschung zur gentechnischen Anpassung von Nutztieren an Organempfänger.
Ein Video-Interview mit einer Mutter, die ihrem Kind erfolgreich eine Niere gespendet hat, verdeutlichte den Teilnehmenden die persönliche, die emotionale Perspektive. Eindrücklich legte sie nahe, dass jede und jeder plötzlich und überraschend auf eine lebensrettende Organspende angewiesen sein könne und die Beschäftigung mit dem Thema und der eigenen Haltung zur Organspende zwar belastend, aber unbedingt notwendig sei.
Dass sowohl die Organtransplantationen von Mensch zu Mensch als auch die vom Tier auf den Menschen rechtliche und ethische Fragen aufwerfen, wurde von den Jugendlichen mit gleichem Ernst und Engagement diskutiert wie die biologischen und medizinischen Aspekte.
Neben der inhaltlichen Arbeit blieb aber auch immer noch Zeit für die sozialen Belange des Austauschs. Sporteinheiten und gemeinsame Unternehmungen rundeten das Programm ab. Nach langer Zeit, in der Schulaustausche und damit der Blick über den Tellerrand nicht möglich waren, zeigte sich einmal wieder, welch wichtigen Bildungsbeitrag Austauschprogramme leisten.

K. Balnuweit und A. Nordmeyer
Beta Masterclass vom 24.02.2020-28.02.2020
Dreizehn Schülerinnen und Schüler der IGS Garbsen sind mit dem Zug vom 24.02.2020-28.02.2020 nach Bussum (Holland) gefahren.
Die Schülerinnen und Schüler sollten bei der internationalen Projektwoche ß-Masterclass herausfinden, was chemische Bindungen mit Kunst zu tun haben.
Bereits zum zehnten Mal haben sich Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs mit einer Gruppe des Goois-Lyceum in Bussum zu einer naturwissenschaftlichen Projektwoche getroffen.
Am ersten Tag wurden die Schülerinnen und Schüler aus Garbsen sehr herzlich von den holländischen Schülern aufgenommen. Nach vielen „games to get to know each other“, sind die Schülerpaare zu den Gastfamilien gefahren. Beim Abendessen gab es dann sehr viele interessante Gespräche und einen guten Austausch über beide Länder.
An den nächsten Tagen wurden alle Schülerinnen und Schüler in der holländischen Schule beschult.
Dort wurden die Grundlagen der Chemie und die Zusammenhänge zwischen chemischen und künstlerischen Prozessen behandelt. Von der dort betreuenden Lehrerinnen und Lehrern vor Ort wurden die Inhalte verständlich und anschaulich vermittelt und die Schülerinnen und Schüler in praktischen Übungen unterstützt.
Neben dem Unterricht bekamen die Schülerinnen und Schüler aber auch die Möglichkeit, Utrecht und Amsterdam mit seinen vielseitigen Seiten kennenzulernen. Auf dem Programm stand das Universitätsmuseum in Utrecht und das bekannte „ Reijks Museum“ mit Rembrandts „Nachtwacht“. Anschließend gab es etwas Freizeit zum Shoppen oder Sightseeing, um sich abends zum gemeinsamen Essen in einem italienischen Restaurant zu treffen.
Am vorletzten Tag der Abreise sollten die Schülerinnen und Schüler dann in Einzelgruppen verschiedene Themen bearbeiten und präsentieren. Die Präsentationen waren sehr anschaulich und gut vorbereitet. Die Lehrkräfte, die Eltern der Holländer und die Schülerinnen und Schülern waren sher begeistert.
Dass darüber hinaus neue Freundschaften geschlossen wurden und neben der gemeinsamen Arbeitssprache Englisch viele weitere Gemeinsamkeiten entdeckt wurden, machte die Woche für die Teilnehmer zu einem besonderen Erlebnis.
Pressebericht "Schüler bauen Roboter" (2019)
IGS-Schüler in Holland (2018)
Was haben chemische Bindungen und physikalische Kräfte mit dem Kochen zu tun? Das haben dreizehn Schülerinnen und Schüler der IGS in der vergangenen Woche bei der internationalen Projektwoche ß-Masterclass herausfinden können.
Bereits zum neunten Mal haben sich Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs mit einer Gruppe des Gooim-Luzeums in Bussum, Holland, zu einer naturwissenschaftlichen Projektwoche getroffen. Dort wurden die Grundlagen der molekularen Gastronomie und die Zusammenhänge zwischen chemischen und physikalsichen Prozessen und unserem täglichen Essen behandelt. Von der dort betreuenden Lehrerin und einem Referenten eines Herstellers von Duftstoffen vor Ort wurden die Inhalte verständlich und anschaulich vermittelt und die Schülerinnen und Schüler in praktischen Übungen unterstützt. Neben dem Unterricht bekamen die Schülerinnen und Schüler aber auch die Möglichkeit, Amsterdam mit seinen vielseitigen Seiten kennenzulernen. Auf dem Programm stand das bekannte „ Reijks Museum“ mit Rembrandts „Nachtwacht“ und danach etwas Freizeit zum Shoppen oder Sightseeing um sich abends zum gemeinsamen Essen in einem italienischen Restaurant zu treffen. Die neu erworbenen theoretischen Kenntnisse konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur am letzten Abend praktisch in einem viergängigen Menü anwenden - indem sie ein Gericht mit Anteilen der molekularen Küche zusammenstellen und kochen durften - sondern auch die chemischen Zusammenhänge ihrer Gerichte den Eltern ihrer Gastgeber präsentierten. Eine Jury aus Fachleuten würdigte und bewertete die Speisen ebenso wie die Vorträge, die ihnen zeigten, warum ein Soufflee stabil ist und was chemisch betrachtet beim „Slowcooking“ bei niedrigen Temperaturen mit dem Fleisch geschieht. Ein Renner waren auch die aus dem bekannten Bubble Tea oder als „fake Kaviar“ bezeichneten Alginatperlen, die von den Schülerinnen und Schülern in vielerlei Variationen hergestellt und deren Chemie gekonnt erklärt wurde.
Dass darüber hinaus neue Freundschaften geschlossen wurden und neben der gemeinsamen Arbeitssprache Englisch viele weitere Gemeinsamkeiten entdeckt wurden, machte die Woche für die Teilnehmer zu einem besonderen Erlebnis.
Dokumente
| Medienkonzept (119 kB) | |
| Chancenwerk_Teilnahme an der Lernkaskade (170 kB) |