Projekte

beta-Masterclass 2018

IGS-Schüler in Holland

Was haben chemische Bindungen und physikalische Kräfte mit dem Kochen zu tun? Das haben dreizehn Schülerinnen und Schüler der IGS in der vergangenen Woche bei der internationalen Projektwoche ß-Masterclass herausfinden können.

Die ß-Masterclass in Amsterdam vor dem Rembrandt-DankmalBereits zum neunten Mal haben sich Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs mit einer Gruppe des Gooim-Luzeums in Bussum, Holland, zu einer naturwissenschaftlichen Projektwoche getroffen. Dort wurden die Grundlagen der molekularen Gastronomie und die Zusammenhänge zwischen chemischen und physikalsichen Prozessen und unserem täglichen Essen behandelt. Von der dort betreuenden Lehrerin und einem Referenten eines Herstellers von Duftstoffen vor Ort wurden die Inhalte verständlich und anschaulich vermittelt und die Schülerinnen und Schüler in praktischen Übungen unterstützt. Neben dem Unterricht bekamen die Schülerinnen und Schüler aber auch die Möglichkeit, Amsterdam mit seinen vielseitigen Seiten kennenzulernen. Auf dem Programm stand das bekannte „ Reijks Museum“ mit Rembrandts „Nachtwacht“ und danach etwas Freizeit zum Shoppen oder Sightseeing um sich abends zum gemeinsamen Essen in einem italienischen Restaurant zu treffen. Die neu erworbenen theoretischen Kenntnisse konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur am letzten Abend praktisch in einem viergängigen Menü anwenden - indem sie ein Gericht mit Anteilen der molekularen Küche zusammenstellen und kochen durften - sondern auch die chemischen Zusammenhänge ihrer Gerichte den Eltern ihrer Gastgeber präsentierten. Eine Jury aus Fachleuten würdigte und bewertete die Speisen ebenso wie die Vorträge, die ihnen zeigten, warum ein Soufflee stabil ist und was chemisch betrachtet beim „Slowcooking“ bei niedrigen Temperaturen mit dem Fleisch geschieht. Ein Renner waren auch die aus dem bekannten Bubble Tea oder als „fake Kaviar“ bezeichneten Alginatperlen, die von den Schülerinnen und Schülern in vielerlei Variationen hergestellt und deren Chemie gekonnt erklärt wurde.

Dass darüber hinaus neue Freundschaften geschlossen wurden und neben der gemeinsamen Arbeitssprache Englisch viele weitere Gemeinsamkeiten entdeckt wurden, machte die Woche für die Teilnehmer zu einem besonderen Erlebnis.